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Faire Mode?

Faire Mode?

Was ist faire Mode? Warum brauchen wir sie und warum es wichtig ist über Fairness in der Modeindustrie zu reden.

Um euch gleich in die richtige Stimmung zu bringen möchten wir gerne aus einem Artikel der Tageszeitung „diePresse“ aus dem Jahr 2014 (!) zitieren: „In den Ecken der staubigen Werkstatt türmen sich zerschnittene Stoffreste. Halb aufgerollte Textilballen, leere Plastikflaschen, Kartons, zerknülltes Papier, schwarze Müllsäcke pflastern den Boden. An den bröckelnden Mauern hängen ungesicherte Kabel. Es riecht nach Frittieröl. Hinter improvisierten Wänden aus Pappkarton verbergen sich winzige Schlafkojen. Auf einer Matratze in einer dieser stickigen, fensterlosen „Kammern“ schaut zwischen zerknüllten Decken ein knallroter Kinderrucksack hervor. – Tausende chinesische Fabriken produzieren in der italienischen Kleinstadt Prato illegal Billigkleider für ganz Europa. Gearbeitet wird rund um die Uhr – unter oft lebensgefährlichen Bedingungen.“

diePresse

Made in ChinItaly – Was ist daran fair?

Obwohl wir Kleidung, die in Europa hergestellt wurde gerne das Label „Faire Mode“ aufdrücken, stimmt das nicht immer. In der bekannten italienischen Industriestadt „Prato“ leben mehr chinesische Arbeitskräfte als tatsächliche ItalienerInnen, um von dort aus ihre Familien zu ernähren. Maximal 3€ pro Shirt bekommt eine Arbeitskraft von den FabriksbesitzerInnen bezahlt, was für die Menschen dort viel Geld bedeutet. Im oben verlinkten Artikel ist auch nachzulesen was für Umstände in den Fabriken herrschen und es lässt sich so vielleicht auch nachvollziehen warum gerade eine jener Städte der Ausbruchsherd des bekannten Virus COVID-19 war.

Wir machen Fashion nicht nur fresh, sondern auch nachhaltig

Immerhin sind seit 2014 schon ein paar Jahre vergangen und viele kleine und inzwischen auch schon größere Modelabels wehren sich gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und recherchieren sehr genau wo sie ihre Kollektionen produzieren lassen. Was wir von MONTREET bei der Recherche gelernt haben: Stippvisiten! Es ist wichtig die Produktionsstätten regelmäßig zu besuchen. Man lernt die Leute kennen, baut eine Verbindung zu ihnen auf und sieht durch welche Hände die Jacke oder Leggings gegangen ist. So bekommt jedes Kleidungsstück eine neue Wertigkeit und einen persönlichen Bezug. Erst dann kann man vorsichtig beginnen über faire Mode zu sprechen. Bezahlung, Sicherheit, Einhaltung von Hygienestandards, persönlicher Austausch und ein gewisses Wohlfühlambiente am Arbeitsplatz sind für alle arbeitstätigen Menschen wichtig. Warum also nicht auch für die NäherInnen in der Ukraine?

Nachhaltige Fashion heißt: Faire Standards garantiert!

Wir garantieren euch, dass wir dort waren, dass wir alle NäherInnen kennen und schätzen gelernt haben und dass wir wissen wie knochenhart dieser Job ist. Wir garantieren, dass ihr bei uns nicht nur nachhaltige sondern auch faire Mode bekommt & wir diesen Standard auch einhalten. Hier übrigens eine Liste von österreichischen ModeherstellerInnen, die so denken wie wir:

Und jetzt viel Spaß beim Fairshoppen!

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