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MONTREET*Talk #1

MONTREET*Talk #1

Talk über Nachhaltigkeit

Am Mittwoch den 01.04.2020 traf sich erstmals unsere Gründerin Nadine Schratzberger mit Andrijana von „twoalpsgirls“ via Instagram Live und redete über die aktuelle Situation rund um COVID-19 und welche Vorteile das Virus für die Natur und für Nachteile für die lokalen Start-Ups bringt. Was der Talk über Nachhaltigkeit mit der gebürtigen Italienerin brachte? „Viel Einblick in das aktuelle Geschehen in unserem Nachbarland und ganz ehrlich: ES. GEHT. UNS. GUT.“, so das Fazit von MONTREET.

Die Alpenmädchen

Ganz von Anfang an: Twoalspgirls ist der Instagramaccount zweier ItalienerInnen, die uns mit ihren Berichten, Fotos und Stories mit auf ihre Reise zu den fantastischsten Plätzen in den Alpen und anderen Gebirgszügen nehmen. Wer dem Account noch nicht folgt, der/ die hat was verpasst: Gestochen scharfe, nicht nachbearbeitete Bilder und im Vordergrund nicht die beiden sportlich-enthusiastischen Mädels, sondern immer der Berg, die Natur, das Wasser, die klare Luft und das was uns alle nach draußen zieht. Was die beiden von einem ganz normalen Reise- oder SportlerInnenprofil unterscheidet? In jedem Post geht es um Nachhaltigkeit, darum die Natur so zu belassen wie sie ist, in all ihren vielen Facetten. Das ist das was MONTREET so begeistert, das sind die SportlerInnen und Menschen für die wir unsere Kleidung entworfen haben und weshalb wir unser Business so führen wie wir es tun, nämlich umweltbewusst.

Von Herausforderung in Coronazeiten

Was den beiden Mädels von Anfang an klar war, war dass Italien in einer viel prekäreren Situation steckt als Österreich. Andrijana hatte viel zu erzählen und berichtete gerne über die Vorkommnisse in Italien. Sie selbst hält sich im Süden Italiens bei ihrer Familie auf und führte das Gespräch mit MONTREET draußen im Garten des Hauses. „Das wäre unter normalen Umständen eigentlich unmöglich. Wir wohnen nicht weit weg von einer vielbefahrenen Straße, wo dauernd LKWs vorbei donnern. Seitdem die Coronakrise unser Land so fest im Griff hat, höre ich vielleicht drei Autos am Tag“, so die MitbegründerIn von twoalpsgirls.

Was im ersten Moment „positiv“ klingt, zeigt im weiteren Verlauf des MONTREET*Talks sein wahres Gesicht. Bei unseren NachbarInnen geht es ums Eingemachte. Man geht nach draußen, um stundenlang in einer langen Schlange vor dem Supermarkt zu warten. Denn nach der eigenen Gesundheit und der Gesundheit der Familie ist nichts wichtiger als genug Essen daheim zu haben. Das gesellschaftliche Leben, weswegen es viele ÖsterreicherInnen nach Italien zieht, ist still gelegt und befindet sich in den ersten Apriltagen am Nullpunkt. Andrijana beteuerte mehrmals, dass es alle mit Fassung tragen und sie sich schon auf die besseren Zeiten und die überstandene Krise freuen, dennoch ist es in Österreich vergleichsweise aushaltbar. Neben unzähligen Anzeigen durch die Polizei und viel strengeren Maßnahmen – z.B.: Der Lebensmitteleinkauf ist nur in einem bestimmten Radius rund um den Wohnort erlaubt – bangen viele ItalienerInnen, um ihre Existenz. „Auch wenn beispielsweise Venedig völlig überfüllt war – tagtäglich (!) – und die Stadt immer weiter im Meer versank, ist es trotzdem so, dass viele nicht wissen wie sie weitermachen sollen nach Corona. Ein wirtschaftliches Hilfspaket wie in Österreich gibt es hier nicht.“, berichtete Andrijana. Sie meinte auch, dass sie lieber die lokalen MarktverkäuferInnen unterstützt als in den Supermarkt zu gehen, dort für einen 15-Minuten-Einkauf ganze 2,5 Stunden zu brauchen, um dann eine weitere Stunde damit zu verbringen alle gekauften Produkte aus der Plastikverpackung zu fischen. „Ist aber gerade nicht möglich, wir dürfen ja nicht zu weit weg von daheim.“, die TalkpartnerIn dazu.

Und die Moral von der Geschichte?

In Österreich und in Italien sieht man genau dasselbe, die Gesellschaft rückt zusammen, jeder unterstützt jeden so gut er/ sie eben kann. Denn jede Krise birgt auch neue Chancen. Nun ist es in Italien eben so, dass die Kaufkraft der Bevölkerung geringer ist, als jene in Österreich. Hier versuchen wir Start-Ups und lokalen AnbieterInnen zu helfen – siehe bspw. Nunu Kaller – und haben auch die finanzielle Möglichkeit dazu. Digitalisierung, politische Hilfsmaßnahmen und schnelle Reaktion hat das Schlimmste in Österreich abgewendet. Man sieht wie unser Nachbarland darunter leidet. Aber auch dort bemerkt man die Hilfsbereitschaft vieler: „Es gibt viele Freiwillige, die Essen kochen für Krankenhauspersonal, Polizei, Rettung, Feuerwehr und andere Hilfskräfte. Derzeit können wir unseren Dank nur so ausdrücken. Was ich für mich mitnehmen kann ist, dass mein Weg und auch der Weg von twoalpsgirls immer der querfeldein war und unser Umfeld zu respektieren. Es fühlt sich einfach gerade so an als würde die Welt, die Natur und unser Planet zurückschlagen – wir werden definitiv daraus lernen!“

Wir möchten uns diesen positiven Abschlussworten zum Talk über Nachhaltigkeit anschließen und laden euch zu einem weiteren MONTREET*Talk am 08.04.2020 um 18.00 mit Andri von phyne aus Deutschland ein. Wir sprechen über das #FairFashion-Business während der Krise. Phyne produziert nachhaltige Sweater & T-Shirts.

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