Die Modebranche in der Krise

Die Modebranche in der Krise

Eine halbe Milliarde Kleidungsstücke sollen allein in Deutschland vernichtet werden


Durch den verlängerten Lockdown bleibt die komplette Modebranche geschlossen. Einige Geschäfte, vor allem aber große Modeketten, bieten einen Online-Verkauf an, dennoch kann ein Großteil der Waren nicht verkauft werden. So befürchten Handelsverbände, dass viele Labels durch den Warenüberschuss vor dem Ruin stehen. Das Problem ist, dass viele Artikel davon saisonale Kleidungsstücke sind, wie z.B. Winterkleidung, die im Frühling nun mehr schwer verkaufbar sind. Allein bis Ende Januar wird mit einer Anhäufung von 500 Millionen unverkauften Modeartikeln gerechnet - was damit passieren soll, ist noch unklar. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace befürchtet sogar eine Vernichtungswelle durch die überschüssigen Kleidungsstücke und fordert die Branche dazu auf, die Corona-Krise zur Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen zu nutzen, die einer Verschwendung von Ressourcen vorbeugen und gleichzeitig keine falschen Bedürfnisse schüren. (Mehr dazu findet ihr hier im Beitrag von Utopia)

Unsere Mission


Auch wir bei MONTREET finden es super wichtig, dass Themen wie Nachhaltigkeit und eine faire und ressourcenschonende Produktion in der Modebranche etabliert werden und möchten mit gutem Beispiel vorangehen. Das wollen wir durch verschiedene Ansätze erreichen.


Wir produzieren immer nur in geringen Mengen und auch nur so viel, wie wir tatsächlich benötigen. Dadurch beugen wir einer Verschwendung von Ressourcen vor. Durch Kundenumfragen schätzen wir im Voraus die Nachfrage ab und planen unsere Produktionsmenge dementsprechend. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden einen Mietservice an - als nachhaltige Alternative zu einem Kauf und zur intelligenten Ressourcennutzung.

Aktuell gibt es bei uns außerdem einen Sale, damit wir wieder Platz für neue Teile schaffen können. Greift jetzt zu, um euch die letzten Artikel der aktuellen Kollektion zu sichern!

Und auch privat fragen wir uns immer wieder, ob wir selbst eigentlich unser Konsumverhalten genug überdenken und versuchen, ein gutes Vorbild zu sein. Besonders hilfreich finden wir es dabei immer, sich eine Liste zu erstellen und diese zu überprüfen, bevor man sich ein neues Kleidungsstück anschafft.

Hier ein paar Tipps zum nachhaltigen Shopping:

  • Versuche lokal einzukaufen 
  • Beachte Umweltsiegel (Die wichtigsten Siegel am Kleidungs-Markt sind: iVN Best, GOTS & Made in Green von OEKO-TEX --> Hier mehr Infos)
  • Vermeide Chemikalien und versuche auf natürliche Stoffe, wie Bio-Baumwolle, Leinen, Wolle oder Hanf zurückzugreifen
  • Prüfe die Herkunft der Produkte und die Arbeitsbedingungen in der Herstellung
  • Leihe Artikel aus oder suche nach gebrauchten Kleidungsstücken (Hier erfährst du mehr über unser Rental-System)
  • Probiere es mit umstylen oder upcyceln alter Lieblingsteile, statt neue zu kaufen 
  • Achte darauf, deine Kleidung umweltfreundlich zu waschen → damit schonst du nicht nur die Umwelt, sondern steigerst gleichzeitig die Lebensdauer deiner Kleidungsstücke (Hier unsere Tipps zum Thema)

Wie wir die Welt im neuen Jahr ein bisschen besser machen wollen

Wie ihr ja wisst, steht für MONTREET das Thema "Nachhaltigkeit in der Modebranche" stets im Vordergrund - bei allem was wir tun. Zum Jahreswechsel haben wir uns gefragt, wie wir noch einen Schritt weiter gehen können, um den Planeten noch ein Stückchen besser zu machen. So haben wir uns überlegt, das ganze Jahr 2021 über 3 % unseres Umsatzes an Österreichs wichtigste Umweltorganisation, GLOBAL 2000, zu spenden. Wir freuen uns, so eine tolle Organisation und deren Bildungsprojekte unterstützen zu dürfen.

Verrate uns in den Kommentaren deine Tipps zu einem nachhaltigeren Konsum!

Ihr findet uns außerdem auf Facebook und Instagram – wir freuen uns, wenn ihr dort vorbeischaut und nehmen euch gerne mit auf unserer Reise zu einer nachhaltigeren (Mode-)Welt.